Geschichte

Im Frühsommer des Jahres 1992 wurde von 3 Gesellschaftern, welche geschäftsführend bzw. selbstständig in der Bau – und Rohstoffindustrie tätig waren, eine Gesellschaft mit dem Unternehmenszeck der Aufbereitung von mineralischen Bauabfällen aus Rückbaumaßnahmen gegründet.Die Gründung der Firma Firma Preller & Co oHG mit Sitz im thüringischen Rudolstadt erfolgte am 4.Juni 1992.

Das Unternehmen begann seine Tätigkeit mit 2 gewerbliche Arbeitnehmern, ein Hyundai 30 t Kettenbagger , ein Radlader Volvo L150 und die unverwüstliche mobile Backenbrecheranlage KK 114 von Brown Lennox , alles aus damaligen Existenzgründerkrediten finanziert.

Während die Anfangsjahre ausschließlich von der Aufbereitung mineralischer Bauabfälle zu klassifizierten und zertifizierten Straßenbaumaterialien geprägt waren wurde ab 1994 schrittweise der Unternehmenszweck in die Richtung von konventionellen Rückbaumaßnahmen erweitert.

Spektakulärstes Projekt in dieser Zeit war sicherlich in den Jahren 1996 und 1997 der Rückbau der 1,8 km langen Elbebrücke der Autobahn BAB 2 bei Magdeburg welcher in Form einer ARGE erfolgreich gemeistert wurde.

Ein neues Kapitel in der Unternehmensentwicklung begann im Jahre 2000 mit dem Ausscheiden eines Gesellschafters und dem Firmeneintritt der beiden Söhne des heutigen Alleingesellschafters.

Nach ersten Erfahrungen in den Vorjahren beim Abbruch der ehemaligen Chemischen Werke Hüls AG in Bottrop im Auftrag der damaligen HOCHTIEF Umwelt GmbH aus Essen wurde nun die Firmenphilosophie dahingehend erweitert schrittweise Kompetenzen für den Rückbau von Bauwerken und Technischen Anlagen in hochsensiblen Bereichen (Chemische Industrie , Energieerzeugung )zu erwerben. Gleichzeitig wurde die Qualifikation auf dem Gebiet der Schadstoffsanierung in personeller und materieller Hinsicht vorangetrieben.

Nach dem Austritt des letzten Mitgesellschafters im Jahre 2008 wurde unter der Regie des alleinigen Firmeninhabers Helmut Lattermann dieser Prozess weiter forciert. Dies fand unter anderen seinen Ausdruck in der Erlangung der notwendigen Erlaubnisse, Zulassungen und personellen Voraussetzungen für den Rückbau kerntechnischer Anlagen und der in diesem Bereich nunmehr erfolgreichen fünfjährigen Tätigkeit.

Ein aktueller weiterer Meilenstein dieser Firmenphilosophie ist die im Februar 2013 abgeschlossene SCC Zertifizierung auditiert durch den TÜV Hessen, durch welche die konsequente SGU- Politik des Managements erfolgreich unter Beweis gestellt wurde.

Im Rahmen der Unternehmensnachfolge, aus Altersgründen, hat Herr Helmut Lattermann die Gesellschaft und die Geschäftsführung im Januar 2016 an seine beiden Sönne Marko Lattermann und Sascha Lattermann übertragen.